Mediationsformen

Die Chance liegt im Perspektivwechsel.

Konflikt-Mediation
Was auch immer den Konflikt ausgelöst hat, eine Kommunikation zwischen den Parteien ist meistens schwierig oder gar nicht möglich, weil jede Partei ihre eigenen Standpunkte hat und nicht davon abweichen möchte.

Mit einer Mediation können die Konfliktparteien gemeinsam die Ursachen des Konflikts erarbeiten, aber auch ihre eigenen Interessen vortragen. Dieser Austausch der eigenen Interessen ist enorm wichtig, um die Situation gesamthaft zu verstehen und daraus eine gemeinsame Win-Win-Lösung zu erarbeiten.

Wirtschafts-Mediation
in der heutigen Geschäftswelt entstehen Konflikte auf allen Ebenen:
zwischen Mitarbeitern, zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, in der Geschäftsleitung und auch extern mit Lieferanten, Kunden oder Kooperationspartnern.

Diese Konflikte und Reibungsverluste verursachen in einem Unternehmen immense Kosten, die nicht einfach ignoriert werden können.
Resultierend daraus gewinnt auch die Präventiv-Meditation immer weiter an Bedeutung in der Wirtschaftswelt.

Privat-Mediation
Wer hat nicht schon erlebt, dass neue Familienformen Konflikte erzeugen und uns immer wieder vor alltägliche Herausforderungen stellen. Sei es in Patchwork-Familien, kulturellen Mischehen oder auch in den klassischen Familien mit selbstbewussteren Frauen und Kindern als früher.

Diese Unterschiede werden in der Familien-Mediation transparent gemacht und für konstruktive Lösungen genutzt.

Auch der Streit unter Nachbarn wird all zu oft vor Gericht ausgetragen, wobei eine Partei immer verliert – man will ja schließlich vor Gericht gewinnen. Ist aber danach eine weitere Zukunft unter Nachbarn noch möglich? Auch hier ist es das Ziel der Mediation, eine Win-Win-Situation herbeizuführen, mit der beide Parteien auch weiterhin nebeneinander leben können.