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Wie mein Hund seine Krisen löst

Nachdem unsere Hundeprinzessin Amy aus Griechenland hier eingetroffen war, wurde auch mir schnell klar, dass wir Menschen von Hunden mehr lernen können, als umgekehrt. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Hundetrainer mehr Zeit für die Schulung der Besitzer benötigen, als für den Hund. So absolviere also auch ich immer wieder meine spaßigen Lernstunden bei Amy.

Wie sie mit Krisen umgeht, ist echt der Hammer. Bei unserem letzten Besuch in Utrecht, meine Freundin Mirjam lebt dort, hat Amy uns allen gezeigt, wie es geht.

Um zu dieser weitläufigen aber wunderbaren Hundewiese zu gelangen, mussten Mirjam und ich jeden Tag ein paar Straßenzüge entlanglaufen, bevor es hieß – Leinen los! Party Time. Schon cool zu sehen, wie die Vorfreude nach jeder Kurve ansteigt und die Rute quasi durchdreht. (Im wahrsten Sinne des Wortes.)

Plötzlich war alles anders. Wie eine Salzsäule blieb Amy mitten auf der Straße stehen, sie starrte nach vorne und die Rute hing bewegungslos am Po nach unten. Ein Bild des Grauens – naja, das ist jetzt etwas übertrieben – aber echt, alles war weg: Freude, Agilität und Zielstrebigkeit. Da setzt sich dieser süße Fratz doch tatsächlich einen Moment auf den Poddex und es sieht aus, als würde sie nachdenken.

Während Mirjam und ich überlegen, warum die Straße heute mit einer übertrieben großen Barrikade abgesperrt ist, und wir enttäuscht den Rückweg einschlagen, läuft Amy zur linken Straßenseite. Die Nase am Boden, den Schwanz hoch (ach Quatsch, Rute, ist ja keine Ente mein Hund) und plötzlich zieht sie uns durch eine schmale Gasse zwischen zwei alten Häusern durch.

Amy auf Entdeckungsreise und wir hinterher. Ich sage dir, die Szene war filmreif und ich bin froh, dass den Augenblick niemand aufgezeichnet hat. Tja, und am Ende der dunklen Häusergasse schien wieder die Sonne. Für Amy, für uns und auch auf die große Gassiewiese, zu der Amy einen neuen Weg gefunden hatte.

Wäre es nach uns Quatschtanten gegangen, hätten wir vermutlich einen Spaziergang am Kanal gemacht und Amy wäre nicht von der Leine gekommen. Es wurde ein toller Nachmittag und die Blockade war schnell vergessen. Klar ist der Weg über die breite Straße für uns schöner, als der Umweg durch die dunkle Gasse. Aber, um ans Ziel zu kommen hat Amy mir gezeigt, dass neue Wege möglich sind.

Das war mir eine Lehre. Seitdem denke ich immer an meinen Tag in Utrecht, wenn ich neue Wege suche. Wie machst du es, wenn nix mehr so weiter geht wie geplant?

Wenn du Lust auf neue Wege hast, dann komm doch in meinen 3-teiligen Online Circle „Gemeinsam durch die Krise – stark & liebevoll“. Es gibt sie, die neuen Weg zum Ziel. Notfalls können wir ja Amy fragen. Mach mit, wenn du magst. Ich habe hier ein paar Infos für dich zusammengestellt und freue mich, wenn du dabei bis.

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