KANN MAN GEDANKEN WOHL FÜHLEN?

Was meinst Du? So ein Gedanke ist ja grundsätzlich ziemlich flüchtig – so lange er nicht zur Gedankenschleife mutiert und sich festsetzt. Außerdem soll es ja 60.000 – 80.000 Gedanken pro Tag im Kopf geben. Was, wenn man die wirklich fühlen kann?
Nun, vielleicht wird ein Gedanke ja fühlbar durch seine Qualität? Und wenn das so wäre, wie kann man dann die Qualität der Gedanken bewerten? Was ist gute Gedankenqualität und was ist schlechte? Du musst es gar nicht selbst bewerten. Solange deine Gedanken im Einklang mit deinen Werten sind, so lange wird es dir gut gehen und das ist es, was du fühlst. Prüfe also deine letzten Gedanken, wenn du dich unwohl fühlst. Da liegt oft die unbewusste Ursache.

Das Wissen um die eigenen Werte ist das Fundament für innere Stärke, ganz besonders in Zeiten großer Herausforderungen. Kennst du deine Werte?

MEDIATION FÜR MENSCHEN WIE DICH UND MICH


Gibt es einen Streit, den Du nicht mehr ertragen kannst und trotzdem nicht weißt, wie er zu lösen ist? Mediation ist eine handfeste Chance für ein glückliches Ende.

Mediation ist ein Weg gute Lösungen zu entwickeln, wenn der Konflikt zur Belastung geworden ist und der Mensch darunter leidet. Ein Gewitter reinigt die Luft und ein klärendes Gespräch löst Missverständnisse auf. Wenn das allein aber nicht mehr funktioniert, dann bleibt die Chance der Mediation.

Als Mediatorin bin ich immer wieder begeistert mitzuerleben, wie kreativ Medianten ganz eigenverantwortlich brillante Lösungen entwickeln, nachdem sie Ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Ziele formuliert haben.

Natürlich gibt es in jeder Mediation auch immer wieder Situationen, in denen die Emotionen der Konfliktparteien hochkommen – aber das gilt es dann in die richtige Bahn zu lenken. Es macht keinen Sinn, Emotionen immer und immer wieder zu unterdrücken, nur um den sogenannten Frieden zu bewahren. Ganz im Gegenteil – die Emotionen sind das Tor zu den unerfüllten Bedürfnissen und Wünschen, die uns in den Konflikt geführt haben. 
Das Geheimnis des Erfolgs einer Mediation liegt wohl darin, dass die beteiligten Parteien eine echte Chance haben, ihren Standpunkt ruhig und sachlich zu vertreten und vor allem dabei wirklich gehört zu werden. Der richtige Mix aus guten Fragen, empathischem Zuhören und einer offenen Haltung gegenüber neuen Lösungsoptionen führen unweigerlich zu neuen Erkenntnissen und in der Regel zu einer WinWin-Situation für die Medianten.

24 – 12 – 13 FROHE WEIHNACHTEN

24. Dezember
Heute ist Heiligabend. Wie so oft waren die letzten Wochen doch turbulenter als gehofft und geplant. Aber, jetzt fühlt es sich ruhiger an und ich freue mich auf mein persönliches Weihnachten, mit meiner Familie. Allen Freunden wünsche ich auf diesem Weg auch Ruhe, Liebe und gesegnete Weihnachten.

12 Raunächte
Am 25. Dezember um Null Uhr beginnen die 12 heiligen Nächte. Es ist Brauch, in dieser Zeit gute Gedanken in das neue Jahr zu senden. Jede Raunacht ist mit einem der kommenden Mondmonate verbunden. So kannst du am 25. Dezember auf den Januar 2020 schauen und bereits jetzt gute Inspiration senden. Nimm dir jeden Tag Zeit für dich, höre auf die Gedanken in dir. Schick jeden Tag ein bisschen Freude, Liebe und Zuversicht in das kommende Jahr.

13 Wünsche
Aus den Geschichten um die Raunächte kenne ich das Ritual der 13 Wünsche. Auch wenn es ganz sicher, eine sehr junge Interpretation der alten Weisheiten ist, so war gerade dies in den letzten Jahren für viele Freude ein Türöffner und der Zugang zum alten Zauber der Raunächte. Probiere es wenn du magst doch dieses Jahr aus.
Notiere auf 13 kleinen Zetteln jeweils einen Wunsch oder eine Idee, die du im nächsten Jahr in dein Leben holen möchtest. Sag klar und positiv, was du willst. Hier geht es um die Dinge, die du wünscht, nicht jene die du ablehnst. Falte alle Zettel, so dass du nicht sehen kannst, welcher Wunsch jeweils darauf notiert ist.
Und dann kannst du an jedem Abend der 12 Raunächte einen Zettel verbrennen, ohne zu lesen, welcher Wunsch da auf die Reise geht. Beginne am 25. Dezember mit dem ersten Zettel. Am Ende der 12 hl. Nächte bleibt der 13. Wunsch übrig. Den Zettel darfst du dann lesen und dich 2020 um die Erfüllung dieser Idee selber kümmern.

Frohe Weihnachten 
Deine Jutta

4. ADVENT – LASS ES WAHR SEIN

Es ist soweit, lass deine Vision leben. Der 4. Advent geht mit dem Element Erde und dieses lädt dich ein zu manifestieren, was du in den letzten Wochen vorbereitet hast. Lebe deine Vision jetzt, so als sei dein Traum schon wahr. 

Du hast in den vergangenen Wochen deine große Vision für das neue Jahr gesehen, gefühlt und geplant. Jetzt weißt du, was zu tun ist und du kannst dich darauf ausrichten. Komm an in deiner eigenen Vision, lebe sie und bleib dir treu in der getroffenen Entscheidung.

#LebeDeineEigenenLebensregeln und nimm dir Zeit für dich. Du selbst bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Ich wünsche dir einen schönen 4. Advent.

AUFRÄUMEN – RAUM FREI GEBEN

Es war die große Göttin Percht, die den Menschen aufgetragen hat, vor den Raunächten die Dinge des Alltags zu klären, Ordnung zu schaffen und so den Raum für das Neue im bevorstehenden Jahr zu schaffen. Mit der Wilden Jagd schickt sie in dieser Zeit ihre Perchtgesellen. Mit Fellen bekleidet und hinter großen Masken verborgen fallen die fürchterlichen Gesellen auch heute noch in die Dörfer ein, belohnen die guten und braven Menschen, während die weniger guten aufgerüttelt und ermahnt werden.

So sagt der Brauch auch uns, dass es gut ist Freiraum zu schaffen, Ordnung zu machen und Unnötiges aufzugeben. Diese Zeitqualität vor den Raunächten unterstützt dich bei dieser Aufgabe – fang an, du wirst sehen wieviel Kraftreserven du frei machen kannst.

🔥 Ordnung – bring doch einfach ein paar kleine Kruschelecken im Haus wieder in Ordnung. Sortiere die Dinge an ihren Platz oder gib sie weiter, wenn du sie nicht benötigst. 
🔥 Klären – zahle deine offenen Rechnungen, gib Geborgtes zurück und achte darauf, dass du auch die Dinge zurück holst, die dir gehören. Wartet vielleicht noch jemand auf eine Antwort von dir?
🔥 Reinigen – wenn du möchtest, kannst du natürlich auch ein bisschen putzen😅. Früher haben die Menschen alle Räume und Stallungen zusätzlich geräuchert, um Krankheiten zu vermeiden. Das ist heute sicher nicht nötig, aber trotzdem hat das Räuchern im Advent und während der Raunächte auch heute noch seinen festen Platz.
🔥 Unnötiges aufgeben – Werbepost und Kataloge kann man abbestellen, du findest immer eine Kontakt-Adresse, um es telefonisch zu erledigen oder per Mail. Ein paar Minuten jetzt investiert und das neue Jahr ist befreit von einer großen Menge Papiermüll. Ungewollte Newsletter verursachen keinen Müll, aber sie kosten dich unglaublich viel Zeit. Melde dich einfach ab, am Ende der Mails ist ein Link. 

Probiere es dieses Jahr doch einfach mal aus. Lass los, räum auf und atme tief durch. Nimm dir Zeit für dich.

BRIEFE SCHREIBEN – UND DICH SELBST BESCHENKEN

Die Raunächte rufen uns auf, im Advent Altes zu ordnen, Überflüssiges loszulassen und Zyklen zu beenden. Beginnend mit der 1. Raunacht, also um Null Uhr am 25. Dezember machten sich die Menschen bereit für das Neue. Zuvor im Dezember wird das Alte zu Ende gebracht. Streit und Zwietracht sollen ebenso wenig mit in das neue Jahr getragen werden, wie Schulden, Schmutz und Unordnung.
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Jeder Streit und Konflikt tut weh, auch dann noch, wenn er verdrängt und tabuisiert wurde. Nicht jeder Streit ist jetzt im Dezember durch ein Gespräch aufzulösen. Aber falls doch, also wenn du einen Hauch von Möglichkeit spürst, dann rede jetzt und beende alte Streitigkeiten. Wenn das nicht (mehr) möglich ist, dann kannst du den Streit immer noch energetisch lösen.

Schreib einen Brief an den Menschen, mit dem du zerstritten bist. Dieser Brief wird nie abgeschickt und am 21. Dezember in der Thomasnacht verbrannt. Schreib in diesen Brief alle deine Erinnerungen, alles was du dem Menschen gerne sagen würdest, wenn es möglich wäre. Du darfst schimpfen, wütend und zornig sein, aber auch liebevoll, was immer du empfinden wirst beim Schreiben. Wichtig ist, dass du die Energie aus dir loslässt und den Brief später verbrennst. 

Übrigens – nein, wenn du nicht kannst musst du daran nicht glauben, aber wenn du es versuchst, ist es sehr gut möglich, dass du dich danach befreit und erleichtert fühlst. Versuch es, dieser Brief kann dein schönstes Geschenk sein.

Ruhe, ein bisschen Zeit, gerne ein Tee mit Kerze und dann lässt du dein Herz diesen Brief schreiben. Beende ihn mit dem Wunsch, dass dieser Streit gehen und Frieden kommen mag. Zum Krieg führen braucht es mindestens zwei Menschen, zum Frieden machen reicht einer. Mach Frieden in dir und öffne dich für die Wunder, die geschehen. Viele Freude und eine gute Zeit für dich.❤️

FEUER IM ADVENT – MEHR ALS KERZENSCHEIN

Weiter geht es bei den vier Grundelementen Luft, Wasser, Feuer, Erde und ihrer Verbindung zum Advent. Der 3. Advent steht für das Element Feuer und meint ganz sicher nicht den Kerzenschein am Adventskranz. 

Feuer steht für Leidenschaft und auch für das Handeln, die Aktion. Eine gute Idee (1.Advent-Luft), die sich sogar super gut anfühlt (2.Advent-Wasser), wird immer nur eine Idee bleiben, wenn du sie nicht aktiv umsetzt. Was ist zu tun, um die Idee ins Leben zu bringen? Welche Aktionen sind nötig, um den Gedanken in die Tat umzusetzen. Was möchtest du im neuen Jahr wirklich gern erleben, entdecken und umsetzen? 

Der Advent ist die Vorbereitung auf Weihnachten, auf eine neue Zeit und auch auf die 12 Raunächte. Sie gelten als Zeit zwischen den Zeiten, als Übergang vom Alten zum Neuen. Das Brauchtum der Raunächte erinnert uns daran, dass der Mensch ewige Zeiten mit der Natur und den Elementen gelebt hat. In der dunklen Jahreszeit wurde inne gehalten, Rückschau gehalten und die Erkenntnisse des ziehenden Jahres für neue Entscheidungen genutzt.

Du kannst den Advent genauso für dich nutzen, alte Dinge beenden und Platz machen für Neues, um mit deinen Herzenswünschen für das neue Jahr in Verbindung zu treten. Nimm dir einen Block mit Bleistift und bring deine Idee auf Papier. Fang einfach an und du wirst sehen, dass sich die nötigen Aktionen in Reih und Glied aufstellen, um Teil deines neuen Plans zu werden. 

Sei einfach selbst die Veränderung, auf die du wartest und lebe deine Träume. Lass das Feuer deiner Leidenschaft für deine eigenen Wünsche brennen. Nimm dir Zeit für dich.

RÜCKBLICK – JA WOHIN DENN?

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So war das Jahr 2019 – zumindest so oder so ähnlich. Ganz sicher kann man ja nicht sein, wo doch jede Woche ein anderer Rückblick im Fernsehen angeboten wird. Wer ist denn nun der größte Held, der witzigste Fernsehkoch und welches Ereignis hatte denn nun die größten Schlagzeilen? 
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Die Raunächte bieten da eine ganz andere Version des Rückblicks an. Hier geht es um dich, deinen Weg durch das Jahr, deine Gefühle, Wünsche und Träume. Was hat das Jahr an Geschenken oder Herausforderungen für dich gebracht? Kannst du hinsehen, wertschätzen und loslassen? Es ist doch vorbei – Neues will kommen. Oder willst du drauf hauen, wütend sein und Altes mitnehmen?
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Komm zur Ruhe und halte deinen eigenen Rückblick. Was war im Januar, im Februar, März usw.? Wie hast du dich gefühlt, wer hat dich gestärkt und auf dem Weg begleitet. Was hat dir gut getan und Kraft gegeben, was hat deine Energie genommen? Geh doch gedanklich einfach die Monate des Jahres durch. Dein Kalender oder auch die Fotos im Handy bringen dich zurück und du siehst und fühlst, was da war. Mach deinen Frieden mit dem, was du gelernt hast – die Vergangenheit kannst du nicht ändern. 

DAS GEFÜHL – WASSER IM ADVENT

Wie rasant die Zeit sich anfühlt – schon ist der 2. Advent da. Die 24 Stunden des Tages sind heute so lang wie früher, doch ich empfinde sie oft als sehr kurz. Wie geht es dir damit? Natürlich wissen wir, dass die Zeitspanne dieselbe ist – aber kommt es nicht auch darauf an wie es sich anfühlt? „Unbedingt!“

Und so ist es auch mit unseren Ideen, Visionen und Gedanken. Was im Kopf entsteht geht immer einher mit einem Gefühl – so auch deine Idee vom 1. Advent, deine ganz persönliche Vision für dein Jahr 2020. Wenn du diese Idee klar vor deinem inneren Auge hast, dann nimm das Gefühl in dir wahr.

Im Advent unterstützt uns das Brauchtum der Raunächte dabei, Altes zu lösen und Neues zu schaffen. Jeder der vier Adventssonntage wird in Verbindung mit den vier Grundelementen gebracht: Luft, Wasser, Feuer und Erde. Am 1. Advent ging es um deine Vision für 2020 (Idee/Gedanke/Luft). Heute geht es um das 2. Element, das Wasser – Gefühl.

Das Bild in deinem Kopf bleibt ein Bild, wenn du ihm nicht Leben einhauchst. Nutze das Element Wasser – fühle wie sich deine Idee anfühlt. Willst du 2020 ein neues Haus bauen? – dann spür hinein in dein Bild und fühle wie es ist, durch das eigene Haus zu gehen. Oder willst du dich beruflich verändern? – dann spür wie es sich anfühlt an dem neuen Arbeitsplatz. Wenn du dein Ziel vor Augen hast und du spüren kannst, wie sich das Neue anfühlt, dann bist du auf bestem Weg Neues zu erschaffen.

Ohne Luft können wir Menschen nicht überleben und ohne das Gefühl, ohne das Element Wasser auch nicht. Bring beides in dir in den Einklang. Zu viel Luft kann als Sturm das Wasser gehörig aufschäumen. Alles was wir Menschen je erschaffen haben, war zuvor ein Gedanke. Also, was möchtest du für das neue Jahr in dein Leben ziehen? Sieh hin, spür rein und gib dem Bild in dir das Gefühl, die Essenz neuen Lebens.

Ich wünsche dir einen ruhigen 2. Advent, eine gefühlvolle Woche und ein offenes Herz für deine Wünsche. Am 3. Advent werde ich erzählen, wie das Element Feuer in diesem Prozess wirkt. Bis dahin, bleib bei dir und in der Liebe.

DIE RAUNÄCHTE – ZUR RUHE KOMMEN

Gibt es eine andere Zeit im Jahr, die so turbulent und hektisch ist wie die Vorweihnachtszeit? – Wohl kaum! 
Eine andere Zeit, die so vielen Menschen gleichzeitig Kraft entzieht?
Gibt es eine andere Zeit im Jahr, in der es so wichtig wäre zur Ruhe zu kommen wie im Dezember? – Definitiv nicht!

Die Raunächte starten am 24. Dezember. Sie erzählen nicht nur die Geschichte der 12 heiligen Nächte aus alten Zeiten, sie bringen auch Jahr für Jahr mit der Wintersonnenwende die Werte zurück in unseren Alltag, mit denen die Menschen viele Jahrtausende überlebt haben. Die Natur hat einen Rhythmus und ob wir wollen oder nicht, wir sind ein Teil davon. Im Winter bei Dunkelheit und Kälte kehrt Ruhe ein, bei Pflanzen und Tieren, nur wir jagen im Licht der Glühbirne mit dem Handy in der Hand an der Stille vorbei. 

Das Leben heute ist so schnell geworden, durch all die Dinge, die wir erschaffen haben. Schaffen wir es auch, vielleicht einmal eine einzige Stunde, ohne all dies zu sein? Das Tempo des Lebens spürst du erst, wenn du es raus nimmst. Das ist wie beim Autofahren – wenn die Reifen quietschen und der Wagen beim Bremsen aus der Spur kommt, dann warst du zu schnell unterwegs.

Nimm dir Zeit für dich.❤️ 
#LebeDeineEigenenLebensregeln